Treuhand & Beratung
Hotellerie & Gastronomie

Kirchplatz 5
8953 Dietikon
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Organisation & Beratung

  • Organisationsgestaltung
  • Aufbauorganisation & Ablauforganisation
  • Prozessorganisation & Prozessgestaltung
  • Projektmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Risikoanalyse, etc.


Das Unternehmen kann eine Gruppe von Personen darstellen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und sich deshalb organisieren müssen. „Das Unternehmen ist eine Organisation, hat eine Organisation und wird organisiert.“ Dies zeigt, dass Organisation in der Unternehmung aus drei verschiedenen Blickwinkeln erörtert werden kann.

  1. Das Unternehmen IST eine Organisation, in dem verschiedene Personen zielgerichtet zusammenarbeiten: daher handelt es sich hier um ein zielorientiertes soziales System, in dem formale Beziehungen festgelegt werden und informale Beziehungen sich selbst entwickeln. Es ist die institutionale Sicht der Organisation.

  2. Das Unternehmen HAT eine Organisation; sie ist gleichbedeutend mit Gesamtheit formaler Regelungen, also ein Regelwerk von Aufgabe, Kompetenzen und Verantwortungen. Die Aufgaben und Kompetenzen werden durch Differenzierung in Teilaufgaben mit den entsprechenden Kompetenzen zerlegt. Es entsteht der statische Teil der Organisation, die Aufbauorganisation. Durch die Effektivität dieser Teilaufgaben, die aufeinander abgestimmt und deren Arbeitsabläufe zweckmässig gestaltet und strukturiert werden, entsteht der dynamische Teil der Organisation, die Ablauforganisation. Die Ausprägung des Organisationsgrades  (hoch/mittel/tief) hat eine bestimmende Einfluss auf die dauerhafte Wirksamkeit einer Organisation und steht in Wechselbeziehung zur Stabilität, resp. Elastizität des Unternehmens selbst; je höher der Organisationsgrad, desto stabiler das Unternehmen in seinem  Handeln, je tiefer desto elastischer und flexibler ist ein Unternehmen in seinen Entscheidungen. Die Organisation wird als Führungsinstrument verstanden; es ist die instrumentale Sicht der Organisation.

  3. Das Unternehmen WIRD organisiert. Im Unternehmen werden viele Elemente von technischen und menschlichen Leistungen zusammenwirken und diese müssen geordnet, zueinander funktionstüchtig bleiben und fortdauern. Dieses sozio-technische System ist ein offener und dynamischer Organismus, der sich fortlaufend regulieren, anpassen und weiterentwickeln muss. Hier wird von Organisationsgestaltung/Prozessgestaltung, die in primäre (direkte) und sekundäre (indirekte) Aktivitäten/Prozesse gruppiert wird, gesprochen. Die Wertschöpfungskette (nach M.E.Porter) teilt diese Aktivitäten in Führungs- & Management-Prozessen (sekundär), in Unterstützung- & Support-Prozesse (ebenfalls sekundär) und in eigentliche Wertschöpfungsprozesse oder Kern- & Leistungsprozesse. Die Führungsprozesse beinhalten u.a. die Strategieentwicklung und das Qualitätsmanagement, die Unterstützungsprozesse kümmern sich v.a. um die Human Resources, das Rechnungswesen, die Informatik, die Administration, etc. und die Wertschöpfungsprozesse beinhalten u.a. die Beschaffung/Produktion, den Vertrieb/Verkauf, das Marketing, etc. Hier geht es also um die funktionale Sicht der Organisation.